AMBULANTE ANGEBOTE

Mit ihren Angeboten im Rahmen der Jugendhilfe bietet die Sophienpflege Kindern, Jugendlichen und deren Familien an verschiedenen Standorten im Landkreis Tübingen ambulante und teilstationäre Hilfen an.

Die Sophienpflege ist regional zuständig für

  • die Stadt Tübingen West/Mitte/Ost mit den Stadtteilen Bebenhausen, Lustnau, Pfrondorf und Unterjesingen
  • die Gemeinden Dettenhausen, Kirchentellinsfurt und Kusterdingen
  • die Stadt Mössingen
  • die Gemeinden Dußlingen, Gomaringen, Nehren, Ofterdingen und Bodelshausen

Ziele

  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Stabilisierung und Förderung der emotionalen, sozialen und kognitiven Kompetenzen
  • Stärkung der Alltagsbewältigungskompetenz
  • Verbesserung des Lern- und Leistungsverhaltens (Schulabschluss)
  • Vermittlung mädchen- und jungenspezifischer Erfahrungen
  • Stärkung der Ressourcen in der Familie sowie im Lebensumfeld
  • Vermittlung von interkulturellen Werten, Toleranz und Respekt gegenüber den Mitmenschen
  • Entwicklung von Zukunftsperspektiven

Basis unseres sozialpädagogischen Handelns

  • Achtung und Respekt gegenüber jungen Menschen und deren Familien
  • Ein auf die Bedürfnisse des Kindes/Jugendlichen abgestimmtes Beziehungsangebot
  • Fachliche Begleitung der Arbeit durch kollegiale Beratung im Team und regelmäßige psychologische Beratung im Team beziehungsweise Supervision der Fachkräfte.

 

Jede Schule ist ein eigenständiges Gefüge und erfordert deshalb ein eigenständiges Handlungskonzept. Unsere Schulsozialarbeit berücksichtigt die spezifische Situation vor Ort, das Umfeld und vorhandene Kooperationspartner.Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

  • Einzelhilfe und Beratung
  • Arbeit mit Klassen
  • Sozialpädagogische Angebote im offenen Bereich
  • Elternarbeit, Elternbildung
  • Schulorientierte Gemeinwesenarbeit
  • Kooperation innerhalb der Institution Schule

Schulsozialarbeit

Schulsozialarbeit ist eine präventive Form der Jugendhilfe. Sie trägt dazu bei, dass Schule für Kinder ein Ort ist, an dem sie sich heimisch fühlen und ihre Persönlichkeit entwickeln und entfalten können. Die Schulsozialarbeit der Sophienpflege richtet sich an:

Schüler*innen

  • die Fragen zu Freundschaft, Freizeit oder Beruf haben
  • die Schwierigkeiten in der Schule, in der Familie, mit der Clique oder mit sich selbst haben

Eltern

die Fragen zur Erziehung und zur Schule haben

  • die Unterstützung von Fachdiensten benötigen (z.B. Beratungsstellen, Jugendamt, Job-Center)

Lehrer*innen

  • die Beratung und Unterstützung in sozialpädagogischen Fragen wünschen

Unsere Leistungen

Jede Schule ist ein eigenständiges Gefüge und erfordert deshalb ein eigenständiges Handlungskonzept. Unsere Schulsozialarbeit berücksichtigt die spezifische Situation vor Ort, das Umfeld und vorhandene Kooperationspartner.Schwerpunkte unserer Arbeit sind:

  • Einzelhilfe und Beratung
  • Arbeit mit Klassen
  • Sozialpädagogische Angebote im offenen Bereich
  • Elternarbeit, Elternbildung
  • Schulorientierte Gemeinwesenarbeit
  • Kooperation innerhalb der Institution Schule

Unsere Ziele

  • Schulsozialarbeit hat das Ziel, Kinder und Jugendliche in ihrer allgemeinen Entwicklung zu begleiten, zu unterstützen und zu fördern.
  • Wir geben Hilfestellung beim Aufbau und der Stabilisierung von Eigenverantwortung, Selbstständigkeit, sozialer Kompetenz und demokratischen Strukturen
  • Übergeordnetes Ziel ist, dass alle am Schulleben Beteiligten voneinander lernen

Soziale Gruppenarbeit (SGA flex)

Die Soziale Gruppenarbeit Flex der Sophienpflege begleitet Kinder und Jugendliche bei der Entdeckung und Entwicklung persönlicher Fähigkeiten und Neigungen. Die Gruppe unterstützt sie bei der Überwindung von Entwicklungsschwierigkeiten und Verhaltensproblemen.

Unsere Leistungen

  • Gruppen mit 6-8 Kindern oder Jugendlichen an zwei Nachmittagen in der Schulwoche
  • Teams mit mindestens einer pädagogischen Fachkraft
  • Räume, die den spezifischen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen Rechnung tragen und sowohl für gruppenpädagogische als auch für die individuelle Förderung geeignet sind
  • Enge Kooperation mit der Schule vor Ort
  • Zusammenarbeit mit den Eltern und Sorgeberechtigten der Kinder/ Jugendlichen
  • Lernphasen und Angebote in der Gruppe im sportlichen, kreativen, musischen und erlebnispädagogischen Bereich
  • Geschlechtersensibles und interkulturelles Arbeiten

Unsere Ziele

  • Aufbau sozialer Kompetenz im Umgang mit anderen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen
  • Reduzierung von Benachteiligungen und Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Unterstützung bei schulischen Belangen durch einen sozialpädagogischen Blick
  • Integration im Gemeinwesen
  • Vermittlung mädchen- und jungenspezifischer Erfahrungen
  • Aktivierung der Ressourcen in der Familie und im Lebensumfeld
  • Lebbare kulturelle Identität
  • Angemessener Umgang mit Konflikten, Regeleinhaltung/-findung,
  • In Gemeinschaft lernen/ erleben/ zurechtfinden, gruppendynamische Prozesse erleben

Für diese Gruppen muss kein Antrag beim Jugendamt durch die Erziehungsberechtigen gestellt werden. Diese müssen aber dem Eintritt in der Gruppe zustimmen.

Offene Kinder- und Jugendarbeit

Die Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit der Sophienpflege richten sich an alle Kinder und Jugendlichen in der Gemeinde oder im Stadtteil. Im Dialog mit der Gemeinde und den Kindern und Jugendlichen entwickeln wir passende Angebote.

Unsere Leistungen:

  • Offene Freizeitangebote
  • Altersbezogene Gruppenangebote
  • Disco-Veranstaltungen
  • Freizeiten
  • Kreative Angebote (z.B. Malworkshops)
  • Sportliche Angebote 8z.B. Fußballturniere)
  • Medienangebote (z.B. Fotoexkursionen)
  • Unterstützung bei selbst organisierten Freizeitaktivitäten im Umfeld des Jugendtreffs, Begleitung von Cliquen
  • Thematische Gruppenangebote und -projekte (z.B. Sucht, Drogen)
  • Organisation schulbezogener Unterstützung (z.B. Hausaufgabentreff, Prüfungsvorbereitung)
  • Unterstützung beim Übergang Schule – Beruf
  • Aufsuchende Arbeit im Gemeinwesen (Streetwork)

Unsere Ziele:

  • Unterstützung von Kindern und Jugendlichen bei der Freizeitgestaltung
  • Integration von ausländischen Jugendlichen
  • Förderung des Sozialverhaltens und Stärkung des Selbstvertrauens
  • Gewinnung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen
  • Wahrnehmung und Berücksichtigung von Kinder- und Jugend-Themen in der Öffentlichkeit
  • Vernetzung aller im Gemeinwesen für Kinder, Jugendliche und Familien relevanten Akteuren

Mobile Dienste

Die Mobilen Dienste (MOD) der Sophienpflege unterstützen Kinder, Jugendliche und Familien:

  • Sozialpädagogische Familienhilfe
  • Betreutes Jugendwohnen
  • Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung
  • Hilfen für junge Volljährige
  • Erziehungsbeistand und Betreuungshilfe
  • Eingliederungshilfen für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche

Die Angebote des Mobilen Dienstes orientieren sich am individuellen Hilfebedarf. Dieser wird mit allen Beteiligten ermittelt – den Eltern, dem Kind, dem jungen Menschen, den Mitarbeitern des Landratsamtes Abteilung Jugend und einer Fachkraft des Mobilen Dienstes. Rechtliche Grundlage sind die „Hilfen zur Erziehung“ nach SGB VIII §27ff. des Kinder- und Jugendhilfegesetzes.

Die Beauftragung und Kostenübernahme erfolgt über das Jugendamt. Ein Antrag der Eltern auf Hilfe zur Erziehung beim Jugendamt ist Voraussetzung.

Unsere Leistungen:

  • Stärkung der Erziehungsfähigkeit
  • Anleitung zur Selbstversorgung und Unterstützung im hauswirtschaftlichen Bereich
  • Schulische Förderung/Hausaufgabenbetreuung
  • Kooperation mit Schulen/Ausbildungsbetrieben
  • Unterstützung und Begleitung bei Wohnungssuche und Mietfragen
  • Hilfestellung beim Umgang mit finanziellen Verpflichtungen und einem verantwortlichen Umgang mit dem monatlichen Budget
  • Hilfestellung bei der Schuldenregulierung
  • Begleitung und Beratung bei Beziehungskonflikten
  • Aufbau und Stärkung der personalen und sozialen Kompetenzen und der Eigenverantwortlichkeit
  • Vermittlung und Einleitung notwendiger weiterer Hilfemaßnahmen (Beratung, Therapie, psychiatrische Versorgung)
  • Abklärung und Beratung im Umgang mit Suchtproblemen

Unsere Ziele

  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Entlastung und Umgang mit kritischen Lebenssituationen wie Arbeitslosigkeit, Erkrankung oder Scheidung
  • Unterstützung und Hinführung zur Übernahme von Eigenverantwortung und Befähigung zur selbstständigen Lebensführung
  • Erlernen von Strategien zur Lösung von Konflikten und Krisen (Krisenintervention)
  • Stärkung der Erziehungsfähigkeit der Eltern
  • Gemeinsame Entwicklung von alltagspraktischen Kompetenzen
  • Herstellen eines förderlichen Umfelds für das Aufwachsen der Kinder
  • Aufbau und Verbesserung von kindgerechten Lern- und Entwicklungsanreizen
  • Basis unseres sozialpädagogischen Handelns
  • Achtung und Respekt gegenüber jungen Menschen und deren Familien
  • Orientierung an den Ressourcen der Familien und der jungen Menschen
  • Professionelle Standards in der Analyse, Reflektion und Steuerung der Hilfeprozesse (dafür sind kollegiale Beratung im Team und Supervision unverzichtbare Voraussetzungen)
  • Nutzung und Pflege von Kooperationsstrukturen, die zur Verbesserung der Lebenssituation der Familien und jungen Menschen beitragen

 

Tagesgruppe Tübingen

Im Herzen Tübingens in unserer Jugendhilfestation befindet sich unsere Tagesgruppe mit 6 Plätzen für Kinder und Jugendliche. An bis zu 5 Tagen in der Woche gibt es eine intensive Betreuung mit Mittagessen, Hausaufgabenhilfe und einem abwechslungsreichen und förderndem Angebot, das auf die Bedürfnisse und Bedarfe der Kids und Jugendlichen eingeht.

Unsere Leistungen:

  • Gruppe mit 6 Kindern oder Jugendlichen
  • Team mit mindestens 2 pädagogischen Fachkräften
  • Räume, die den spezifischen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen Rechnung tragen und sowohl für gruppenpädagogische als auch für die individuelle Förderung geeignet sind
  • Enge Kooperation mit öffentlichen Schulen vor Ort bzw. der Rudolf-Leski-Schule für Erziehungshilfe der Sophienpflege
  • Zusammenarbeit Eltern, Sorgeberechtigten und anderen wichtigen Bezugspersonen der Kinder/Jugendlichen
  • 220 Betreuungstage im Jahr – auch außerhalb der Schulzeit
  • Gemeinsame Hilfeplanung mit Eltern, Kindern/Jugendlichen und Mitarbeitern des Landratsamts Abteilung Jugend
  • Betreuung in der Gruppe an Schultagen nach Schulschluss. Darüber hinaus gibt es Freizeitangebote in den Schulferien
  • Verlässlicher tagesstrukturierender Rahmen mit gemeinsamem Mittagessen, anschließenden Lernphasen und Angeboten in der Gruppe im sportlichen, kreativen und erlebnispädagogischen Bereich

Unsere Ziele

  • Unterstützung der Integration in Familie, Schule und Gemeinwesen
  • Stabilisierung und Förderung der emotionalen, kognitiven und sozialen Kompetenzen
  • Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Familie und Stärkung der erzieherischen Ressourcen der Eltern
  • Wichtige und förderliche Bezüge im sozialen Umfeld des Kindes oder Jugendlichen erhalten und entwickeln
  • Gemeinsame Erarbeitung der Ziele im Rahmen der Hilfeplanung
  • Vermittlung sozialer Erfahrungen und Verhaltensweisen
  • Förderung von Kompetenzen und Unterstützung in der schulischen Ausbildung sowie Vorbereitung auf eine berufliche Ausbildung
  • Vermittlung diagnostischer und therapeutischer Leistungen
  • Basis unseres sozialpädagogischen Handelns
  • Achtung und Respekt gegenüber jungen Menschen und deren Familien
  • Ein auf die Bedürfnisse des Kindes/Jugendlichen abgestimmtes Beziehungsangebot
  • Fachliche Begleitung der Arbeit durch kollegiale Beratung im Team und regelmäßige psychologische Beratung beziehungsweise Supervision der Fachkräfte
  • Die Aufnahme und Kostenübernahme erfolgt über das Jugendamt. Ein Antrag der Eltern auf Hilfe zur Erziehung beim Jugendamt ist Voraussetzung.

Intensive Soziale Gruppenarbeit (ISGA)

Seit 2007 gibt es bei der Sophienpflege eine sozialpädagogische Tagesbetreuung in Form der Intensiven Sozialen Gruppenarbeit. In diesen Gruppen gibt es an drei Nachmittagen pro Woche ein Betreuungsangebot, das bei Bedarf um Zusatzleistungen wie Mittagessen,  Einzelförderung oder eine intensive Elternarbeit erweitert werden kann.

Unsere Leistungen

  • Gruppen mit 6-8 Kindern oder Jugendlichen
  • Teams mit mindestens 2 pädagogischen Fachkräften
  • Räume, die den spezifischen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen Rechnung tragen und sowohl für gruppenpädagogische als auch für die individuelle Förderung geeignet sind
  • Enge Kooperation mit öffentlichen Schulen vor Ort bzw. der Rudolf-Leski-Schule für Erziehungshilfe der Sophienpflege
  • Zusammenarbeit mit den Eltern, Sorgeberechtigten und anderen wichtigen Bezugspersonen der Kinder/Jugendlichen
  • Gemeinsame Hilfeplanung mit Eltern, Kindern/Jugendlichen und Mitarbeitern des Landratsamts Abteilung Jugend
  • Betreuung in der Gruppe an Schultagen nach Schulschluss. Darüber hinaus gibt es Freizeitangebote in den Schulferien
  • Lernphasen und Angebote in der Gruppe im sportlichen, kreativen und erlebnispädagogischen Bereich

Unsere Ziele

  • Unterstützung der Integration in Familie, Schule und Gemeinwesen.
  • Stabilisierung und Förderung der emotionalen, kognitiven und sozialen Kompetenzen
  • Verbesserung der Erziehungsbedingungen in der Familie und Stärkung der erzieherischen Ressourcen der Eltern
  • Gemeinsame Erarbeitung von Zielen und der Zusatzmodulen in der Hilfeplanung
  • Vermittlung sozialer Erfahrungen und Verhaltensweisen

Die Aufnahme und Kostenübernahme erfolgt über das Jugendamt. Ein Antrag der Eltern auf Hilfe zur Erziehung beim Jugendamt ist Voraussetzung.

PROJEKT KOMPASS I UND II

Schulabsentismus-Projekte im Landkreis Tübingen

Kompass I

Das Projekt Kompass I unterstützt und berät Jugendliche aus Regel- und Förderschulen ab der 7. Jahrgangsstufe, die von regulären Unterrichtssettings nicht mehr ausreichend erreicht werden, die regelmäßig in der Schule fehlen, von Schulausschluss bedroht sind und/ oder passiv den Unterricht verweigern. Das Projekt Kompass I zielt darauf ab Schüler*innen, die von Schulabsentismus bedroht sind, durch eine individuelle Unterstützung und Begleitung in schulische Settings zu reintegrieren, Wiedereinstiegsperspektiven in die Schule aufzuzeigen und weitere Bildungsdropouts zu verhindern. Dabei erfahren die Jugendlichen eine Stabilisierung regulärer Unterrichtsettings wie auch eine Begleitung in andere Bildungsprozesse.

Während der Projektlaufzeit seit Anfang 2018 ist Kompass I an folgenden Projektschulen vertreten:

  • Gemeinschaftsschule West Tübingen
  • Friedrich-List-Gemeinschaftsschule Mössingen
  • Burghof-Schule Gemeinschaftsschule Ofterdingen
  • Rudolf-Leski-Schule Tübingen (SBBZ esEnt)

Die Aufnahme in das Projekt erfolgt über die Schulen. In gemeinsamen Gesprächen zwischen der Familie, der Schulleitung, der Schulsozialarbeit, den Lehrkräften und Kompass I wird der individuelle Hilfebedarf ermittelt.

In unserer alltäglichen Arbeit leisten wir

  • Aufsuchende Arbeit und Begleitung
  • Stärkung und Stabilisierung der Jugendlichen
  • Empowerment
  • Förderplanung
  • Motivationsaufbau
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Zusammenarbeit mit der Schule, Schulleitung, Schulsozialarbeit und Lehrkräften
  • Arbeitsbündnis mit der Familie und der jugendlichen Lebenswelt
  • Sozialpädagogische Einzelbetreuung
  • Coaching und Case Management
  • Reintegration in schulische Settings und schulische Orientierungshilfe
  • Netzwerkarbeit

Da es sich beim Thema Schulabsentismus nicht nur um ein schulisches, sondern ein multifaktorielles Problem handelt, arbeitet das Projekt Kompass I regional. Wir kooperieren dabei eng mit den Schwesterprojekten „Rückenwind I“ kit-jugendhilfe- Tübingen und „aufwärts“ des Diasporahaus Bietenhausen. Gefördert wird das Projekt Kompass I hälftig vom Europäischen Sozialfonds und dem Landkreis Tübingen.

Kompass II

Seit März 2019 arbeiten wir in dem vom Europäischen Sozialfonds und dem Jobcenter geförderten Pilotprojekt Kompass II mit schwer erreichbaren jungen Menschen im Alter von 16-25 Jahren. Gesetzliche Grundlage hierfür bietet der im August 2016 neu im SGB II aufgenommene Paragraph 16h.

Das Projekt richtet sich an junge Menschen, bei denen die bisherigen institutionellen Kontexte und Hilfsangebote nicht greifen konnten, die sich weder in Erwerbsarbeit oder Bildungseinrichtungen befinden und davon bedroht sind, aus diesen herauszufallen.

Schwer erreichbare Jugendliche und junge Erwachsene sind mit vielfältigen Problemlagen und besonderen Lebenssituationen konfrontiert. Beispielhaft zu nennen sind hier Orientierungslosigkeit, Schulabstinenz, Verschuldung, Wohnungslosigkeit, Gewalterfahrungen, Delinquenz, Drogenproblematiken, Traumatisierung, unklarer Aufenthaltsstatus, Radikalisierung, Ausgrenzung u.v.m.

Ausgangspunkt für Kompass II sind die jungen Menschen mit ihren individuellen Bedürfnissen, Kompetenzen und Lebenslagen. Das Projekt hilft den Jugendlichen und jungen Erwachsenen dabei, Schwierigkeiten zu überwinden und an der Gesellschaft, dem Bildungssystem und der Arbeitswelt teil zu haben. Dabei soll das Erleben einer stabilen Beziehungserfahrung und der eigenen Selbstwirksamkeit helfen, eine gelingende Alltagsbewältigung zu erreichen um Perspektiven entwickeln und umzusetzen zu können. Die Mitarbeit am Projekt ist freiwillig.

Kompass II bietet:

  • eine verlässliche und kontinuierliche Vertrauensperson
  • Partizipation und Mitbestimmung, transparenter Umgang mit Regeln
  • Sozialpädagogische Einzelbetreuung (Coaching)
  • individuelle Beratungs- und Unterstützungsangebote
  • Aufsuchende Arbeit
  • Schul- und Berufsbiografisches Case Management
  • Netzwerkarbeit

Wir kooperieren dabei eng mit dem Schwesterprojekt Rückenwind II der kit- jugendhilfe Tübingen zusammen.

Projektleitung:

Nadine Hempke

Handy:            0151/62725391

Telefon:          07071/883-127
Fax:                 07071/883-130
E-Mail:            nadine.hempke@sophienpflege.de

Ansprechpartner*innen

Sekretariat der Bereichsleitungen
Kerstin Bauer
kerstin.bauer@sophienpflege.de
Telefon: 07071/883-109
Telefax: 07071/883-130

Sekretariat der Bereichsleitungen
Svenja Wulff
svenja.wulff@sophienpflege.de
Telefon: 07071/883-161
Telefax: 07071/883-130

Bereichsleitung Tübingen Stadt
Nadine Hempke
nadine.hempke@sophienpflege.de
Telefon: 07071/883-127

Bereichsleitung Mössingen Stadt
Ursula Laxander-Digel
ursula.laxander-digel@sophienpflege.de
Telefon‘: 07071/883-122

Bereichsleitung Steinlachtal
Jonas Puhm
jonas.puhm@sophienpflege.de
Telefon: 07071/883-124

Bereichsleitung Tübingen Land
Martin Weis
martin.weis@sophienpflege.de
Telefon: 07071/883-160

Teamleitung Mobiler Dienst Tübingen
Vera Braun
vera.braun@sophienpflege.de
Telefon: 07071/883-133
Mobil: 0178/845 742 5