Zentrale Dienste

Die Zentralen Dienste der Sophienpflege unterstützen und fördern mit ihrem Leistungsangebot die Arbeit aller Bereiche. Bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben einer differenzierten und dezentral organisierten Einrichtung wie der Sophienpflege kommt ihnen eine besondere Bedeutung zu.

Leitung & Verwaltung

Die Leitung gewährleistet die Integration aller Bereiche. Es werden neue Entwicklungen initiiert und aufeinander abgestimmt, um sie für die gesamte Einrichtung nutzen zu können.

Die Verwaltung organisiert und koordiniert Abläufe, bearbeitet Personalangelegenheiten und verbucht Zahlungen. Sie ist zuständig für die Leistungsabrechnung und viele andere Verwaltungsaufgaben.

Hauswirtschaft & Haustechnischer Dienst

Die Mitarbeiterinnen des Bereichs Hauswirtschaft sind für die Sauberheit unserer Räumlichkeiten verantwortlich und sorgen für das leibliche Wohl von Mitarbeitern, Schülern und Tagungsgästen. Darüber hinaus übernehmen sie Sonderleistungen wie zum Beispiel die Reinigung nach Bauvorhaben und die Betreuung von Veranstaltungen.

Die Handwerker des haustechnischen Dienstes erledigen Reparaturen und führen Um- und Einbauten aus. Sie betreuen alle Einrichtungen der Sophienpflege.

Pädagogisch-Psychologischer Dienst

Der Pädagogisch-Psychologische Dienst – kurz PPD – ist institutionell, strukturell und konzeptionell in die Sophienpflege integriert. Er wird durch externe Supervision – Einzel- und als Gruppensupervision – ergänzt und versteht sich als interdisziplinärer Fachdienst. Der PPD ist mit Fachkräften aus Psychologie und Pädagogik mit Zusatzausbildungen besetzt. Strukturell ist er ein der Gesamtleitung als Stabstelle zugeordneter Dienst. Der PPD hat ausschließlich Beratungs- und Reflexionsfunktion. Alle Mitarbeitenden, Eltern und Kinder haben das Recht auf Verschwiegenheit und einen vertraulichen Umgang mit Informationen.
Der Fachdienst ist für Kinder und Jugendliche sowie deren Familien zuständig. Sollten therapeutische Hilfen sinnvoll und notwendig sein, werden diese umfänglicher definiert als in der psychotherapeutischen Heilbehandlung üblich. Sie sind nicht einseitig ausgerichtet an Vorgaben spezifisch „klassischer“ Therapieschulen, sondern entsprechen eher einem vielfältigen methodischen Ansatz, der den meisten Störungsbildern im Kindes- und Jugendlichenalter gerecht wird.
Eine weitere wichtige Aufgabe des PPD ist die regelmäßige Praxisberatung der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hier werden Handlungen und Problemsituationen aus dem Berufsalltag reflektiert, pädagogisch-psychologisches Wissen vermittelt und Handlungsalternativen erarbeitet. Die Beratung bietet Qualifizierungsmaßnahmen, welche die Kompetenz und Professionalität fördern. Dazu gehören zum Beispiel die praxisnahe Konzeptfindung, die Erarbeitung von Problemlösungsstrategien, die Erziehungsplanung, Arbeitsplanung oder Krisenberatung. Der PPD bietet zudem wenn nötig emotionale Unterstützung, zum Beispiel in Form von Distanzfindung, Konfliktverarbeitung, einer Neubewertung von Anforderungen und einer persönlichen Ressourcenplanung.
Durch Zusatzqualifikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann das Angebot auf familientherapeutische Maßnahmen erweitert werden. Hier ist die Kooperation mit Jugendämtern, Schulen, Psychiatrien, Gerichten und anderen Einrichtungen besonders wichtig.